Dampfen versus Rauchen –

beides weiß-grau in der Luft, doch nichts ist gleich!

 

In dem Moment, wo du von der Tabakzigarette auf die E-Zigarette wechselst, bist du Nicht-Raucher! Vorausgesetzt, du rauchst nicht noch heimlich herkömmliche Zigaretten nebenher. Denn beim Dampfen mit der E-Zigarette entsteht harmloser Dampf bzw. Nebel – und kein gefährlicher Rauch!

Viele ehemalige Raucher sagen: „Ich rauche jetzt E-Zigarette“. Oder „ich rauch mal an meiner Pfeife“. Doch das ist allein von der Begrifflichkeit her schon völlig falsch. Die E-Zigarette kann nicht „geraucht“ werden. Rauch entsteht durch Feuer. Weil der Tabak und das Papier bei der Tabakzigarette verbrannt werden – und direkten Kontakt mit der Flamme haben – entsteht Rauch. Und damit die gefährlichen Schadstoffe, die für die bekannten Raucherkrankheiten und Risiken ursächlich sind. Beim Dampfen entstehen keine Schadstoffe.

 

Auf dieser Seite findest du:

    • Alle Vorteile und Nutzen des Dampfes für dich im Überblick. Unterteilt in gesundheitliche Vorteile, finanzielle Vorteile und in praktische Vorteile in Hinblick auf deinen Alltag
    • Die genaue Begründungen der gesundheitlichen Vorteile im wissenschaftlichen Abgleich von Dampf und Rauch

 

1. Der Umstieg auf das Dampfen bringt dir

folgende gesundheitlichen Vorteile

 

…in puncto Lungenvolumen und Atemwege

Zahlreiche Studien belegen, dass durch Rauchen verursachte Schäden der Atemwege und der Lunge rückgängig gemacht werden können. Sobald du aufhörst, deine Lunge ständig mit dem gefährlichen Tabakrauch zu belasten, beginnt die Lunge zu regenerieren. Das heißt, die Entzündung der Atemwege verringert sich Stück für Stück, die Flimmerhärchen nehmen wieder ihre Funktion auf und das Lungenvolumen steigt wieder. Nach 5 Jahren kannst du wieder das Lungenvolumen eines Nichtrauchers in deinem Alter haben. Aber du bemerkst schon viel früher den Fortschritt: Nach wenigen Tagen verbessert sich dein Raucherhusten, Atmen fällt schon leichter. Nach 2-3 Monaten merkst du zum Beispiel beim Sport oder anderer Anstrengung, dass deine „Puste“ besser geworden ist. Und von Monat zu Monat geht es weiter bergauf. Selbst bei COPD-Patienten regeneriert sich die Lunge wieder ein Stück weit. Auch dies ist wissenschaftlich belegt.

 

Durch das Dampfen regeneriert also die Lunge, wenn sie durch jahreslanges Rauchen bereits geschädigt war. Das heißt also im Umkehrschluss, dass vom Dampfen überhaupt keine neue/weitere Lungenschädigung ausgeht.

 

…in puncto Krebsrisiko

Durch das Dampfen erhöhst du dein Krebsrisiko nicht weiter. Denn die ca. 80 nachweislich krebserregenden Substanzen der Tabakzigarette (z.B. Acetaldehyd, Acrylnitril, Arsen, Benzol, Blei, Cadmium, Formaldehyd, Naphtalin, Nickel, Polonium, Styrol) sind im Dampf nicht enthalten. Das enthaltene Nikotin ist nicht krebserregend. Wer z. B. 30 Jahre lang geraucht hat, auf das Dampfen umsteigt und dann nach 5 Jahren an Lungenkrebs erkrankt, darf nun nicht glauben, das Dampfen sei Schuld. Denn das durch jahrelanges Rauchen erhöhte Krebsrisiko bleibt ab dem Rauchstopp noch lange erhalten. Erst 10 Jahre nach der letzten Zigarette hat es sich halbiert, und erst nach 15 Jahren gleicht es wieder dem eines Nichtrauchers.

 

…in puncto Herz-/Kreislauferkrankungen

Auch hier ist wissenschaftlich belegt, dass du dein Risiko auf z.B. einen Herzinfarkt minimierst. Schon 1-2 Tage nach Rauchstopp sinkt das Herzinfarktrisiko, nach 1-2 Jahren hat es sich halbiert und nach 10-15 Jahren ist es auf dem Niveau eines Nichtrauchers.

 

…in puncto Immunsystem

Durch das Rauchen befinden sich Lunge und Atemwege in einem dauerhaften Entzündungszustand. Folglich ist das Immunsystem geschwächt, da es permanent damit beschäftigt ist, die Entzündungen der Bronchialsysteme zu bekämpfen. Dadurch haben Viren und andere Krankheitserreger es einfacher, einzudringen. Raucher werden also auch in Hinblick auf Erkältungen und Grippe öfter krank als Nichtraucher. Ca. 3-4 Monate nach Rauchstopp ist das Immunsystem wieder deutlich gestärkt, denn das Dampfen verursacht keine Entzündungen im Körper mehr.

 

2. Der Umstieg auf das Dampfen bringt dir

folgende finanziellen Vorteile

 

Ein durchschnittlicher Raucher, der pro Tag eine Schachtel Zigaretten raucht und diese zum normalen Preis von ca. 7 Euro in Deutschland kauft, wird beim Wechsel auf die E-Zigarette rund 150 Euro pro Monat sparen.

Das sind 1.800 Euro pro Jahr. Das sind 8.000 Euro nach 5 Jahren….oder mehr, falls man über den Weg der E-Zigarette im Laufe von Monaten sogar ganz aufhört zu rauchen bzw. zu dampfen. Wer 2 Schachteln raucht, spart 3.600 Euro pro Jahr bzw. 18.000 in 5 Jahren, wer 3 Schachteln pro Tag raucht, kommt auf 5.400 Euro pro Jahr bzw. 24.000 Euro in 5 Jahren.

Normalerweise hat Gesundheit ihren Preis. Egal ob Medikament oder Nahrungsergänzungsmittel, egal ob Sport, gesündere Ernährung oder sonst irgendetwas: Wer gesünder leben will, muss mehr Geld ausgeben. Hier ist es genau anders rum: Der Wechsel von der Tabakzigarette auf die elektronische Zigarette kostet dich unter´m Strich kein Geld, sondern er bringt dir sogar mehr Geld in die Tasche. Selbst wenn du Dreher oder Stopfer bist, hast du in der Regel noch eine kleine Ersparnis.

 

3. Der Umstieg auf das Dampfen bringt dir

folgende Vorteile im Alltag

 

… in den eigenen 4 Wänden

Zigarettenrauch lässt Tapeten, Vorhänge und Bilder vergilben. Die gesamte Wohnung stinkt, so dass Nichtraucher ungern zu Besuch kommen, auch wenn viele es aus Höflichkeit nicht äußern. Dasselbe gilt für Atem oder den Geruch deiner Kleidung. Als Raucher ist alles etwas schmuddeliger, was du selbst zwar weißt, im Alltag aber leider nicht mehr bemerkst. Der Dampf aus der E-Zigarette hingegen riecht höchstens nach dem jeweiligen Aroma, welches sich aber sehr schnell verflüchtigt. Der Dampf zieht nirgendwo ein und macht nichts mehr dreckig oder kaputt. Solltest du dir also wie die meisten Raucher angewöhnt haben, fürs Rauchen immer auf den Balkon, die Terrasse oder vor die Tür zu gehen, dann kannst du das wieder ändern. Es ist doch viel schöner wie früher beim Fernsehen gemütlich auf der Couch zu qualmen…, nicht mehr aufstehen, weniger Unterbrechungen und in puncto Dampfen sogar sehr sinnvoll, um die richtige Tagesdosis nicht zu unterschreiten.

 

… anderen Lebewesen gegenüber

Es gibt kein „Passivdampfen“. Das heißt, der Dampf ist für Mitmenschen – egal ob Baby oder Rentner- oder Haustiere völlig ungefährlich. Selbst wenn ein Nichtraucher den Dampf 24 Stunden lang einatmen würde, wär keinerlei gesundheitliche Gefährdung zu befürchten. Grund dafür ist, dass sich die Bestandteile des Dampfes im Sekunden-Tempo auflösen. Auch das ist durch Studien gemessen und belegt. In der Regel empfinden Nichtraucher den Dampf sogar als sehr angenehm und wohlriechend.

 

… in Restaurants, Bars, Kneipen und öffentlichen Verkehrsmitteln und Einrichtungen

Seit einigen Jahren ist das Rauchen in der Öffentlichkeit überwiegend gesetzlich verboten, um den Nichtraucher vor dem Krebsrisiko durch Passivrauchen zu schützen. Obwohl der Gesetzgeber das Dampfen bei vielen Gesetzen dem Rauchen gleichsetzt (z.B. Werbeverbote, Warnungen auf Verpackungen usw.) so gibt es in diesem Punkt tatsächlich mal eine Differenzierung, die scheinbar auf die Kenntnisse der Studien zurückzuführen ist. Dampfen mit der E-Zigarette ist in Restaurants, Bars, Kneipen, Bus & Bahn und öffentlichen Einrichtungen nicht verboten. Es unterliegt dem jeweiligen Hausrecht. Die meisten Restaurant- oder Barinhaber erlauben das Dampfen heute jedoch noch nicht. Vermutlich weil sie selbst die Studien nicht kennen oder weil mit Diskussionen, Ärger der anderen Gäste und Kundenschwund zu rechnen wäre. Gleiches gilt für Verkehrsbetriebe, die deutsche Bahn, Museen usw. Das Thema ist halt erklärungsintensiv und da die Medien lobbygesteuert seit Jahren falsch oder unvollständig berichten (Hintergründe hier) ist die E-Zigarette in der Gesellschaft heute eher noch negativ statt positiv belegt. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass sich die Wahrheit und die Kenntnis über den Nutzen der E-Zigarette für die Gesellschaft sich mit der Zeit durchsetzen werden, und Stück für Stück das Dampfen an immer mehr öffentlichen Orten erlaubt werden wird.

 

… in Firmen / bei der Arbeit

Hier gilt genau das Gleiche. Es hängt vom jeweiligen Firmeninhaber und seinem Kenntnisstand ab, ob auch Dampfer vor die Tür müssen oder aber bequem am Arbeitsplatz dampfen dürfen. Im Vergleich zu öffentlichen Orten gibt es hier allerdings schon heute eine höhere Akzeptanz. Das mag auch damit zusammen hängen, dass Studien bewiesen haben, dass Raucher im Vergleich zum Nichtraucher durch häufigere Pausen und die Wege hin und zurück durchschnittlich weniger produktiv sind als Nichtraucher. Die Erlaubnis, am Arbeitsplatz zu dampfen verringert also Pausenzeiten, erhöht produktive Zeit und gleichzeitig ist der Dampfer durch die stetige Versorgung mit Nikotin konzentrations- und leistungsfähiger. Ich erlaube natürlich allen Mitarbeitern rund um die Uhr das Dampfen am Arbeitsplatz, egal in welcher Abteilung sie beschäftigt sind. Smiley-Paul

 

Ich hoffe, dass sich die Berichterstattung der Medien schnell ändern wird und somit der Informationsstand der Bevölkerung über alle Studien größer wird. Raucher sind heutzutage ausgegrenzt und müssen aufgrund der Gefährdung von Mitmenschen zum Rauchen immer nach draußen oder in irgendwelche Glashäuschen. Die E-Zigarette bietet die große Chance, Dampfer und Nichtdampfer gesellschaftlich wieder zu vereinen.

 

Worin bestehen die genauen Unterschiede zwischen Dampf und Rauch?

 

Wenn du die Studien sowie alle anderen Informationen auf meinen anderen Seiten hier liest, sind die wesentlichen Unterschiede im Prinzip schon beschrieben. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, hier noch einmal alles am Stück zusammenzufassen und die Wissenschaft direkt sprechen zu lassen, zugleich professioneller und mehr in die Tiefe gehend.

Das Video erklärt in ca. 45 Minuten fachlich präzise, dass Dampfen im Vergleich zum Rauchen prinzipiell ungefährlich ist und widerlegt zugleich einige undifferenzierte Studien, die Gefahren behauptet haben, die bei näherer Betrachtung aber keine sind. Falls dir das Video zu lang ist, oder du dir die verwendeten Schaubilder noch einmal in Ruhe anschauen willst, haben wir unten die besprochenen Fragen und Antworten noch einmal so knapp wie möglich zusammengefasst. Jedoch nicht chronologisch, sondern thematisch gebündelt nach Themen, die für einen Raucher und Dampfer gleichermaßen interessant sind und nach Themen, die hauptsächlich für aktive Dampfer relevant sind.

 

 

 

Quelle für alle Grafiken: YouTube™: Prof. Dr. Bernhard Mayer (Toxikologe): Grafik aus „Dampfen statt Rauchen: Teil 1 – Schadensminimierung“

Themenfokus: Schädlichkeitsvergleich von Dampfen und Rauchen

Es handele sich beim Dampfen (E-Zigaretten) um Produkte für Raucher, es seien Alternativen für Raucher anstatt der Tabakzigaretten. Dementsprechend sollte die Inhalation des Dampfes auch nicht mit der Inhalation von „Alpenluft“ verglichen werden, sondern logischerweise mit der Inhalation des (Tabakzigaretten)-Rauchs.

 

1.1. Darstellung: Giftige Verbrennungsprodukte im Tabakrauch

Prof. Dr. Bernhard Mayer führt zu dieser Übersicht die hochgiftigen Verbrennungsprodukte auf und erklärt, dass die Verbrennung die Schädigung bedingt. Zudem weist er darauf hin, dass bereits lange bekannt sei, dass die Schädigung nicht durch das Nikotin hervorgerufen werde, sondern durch die Verbrennungsprodukte der Tabakzigarette und dem (Zigaretten-) Papier.

 

1.2. Darstellung: Nachgewiesene Gesundheitsrisiken des Rauchens

Des Weiteren dokumentiert er in dieser Darstellung die nachgewiesenen Gesundheitsrisiken des Rauchens. Weltweit jährlich 7 Millionen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Rauchen, oder dass jeder 2. Raucher an den Folgen des Rauchens sterbe, seien erschreckende Fakten.

Prof. Dr. Bernhard Mayer verdeutlicht, wie dramatisch die Gesundheitsrisiken für jeden Raucher seien und hebt deutlich hervor, dass dies alles Folgen der Verbrennung (von Tabak) seien.

Hier kommen nun die elektrischen Zigaretten – oder wie sie der Toxikologe lieber nennt – „elektronische Verdampfer“ zum Tragen.

In der folgenden Darstellung zeigt er einige Beispiele: Links die ersten E-Zigaretten Generationen (Cigalike) und rechts typische Einstiegsgeräte aus den Jahren 2017+18.

 

2. Darstellung: Elektrische Verdampfer (E-Zigaretten)

Prof. Dr. Mayer beschreibt, dass die „Cigalike“ E-Zigaretten „vorsichtig gesagt suboptimal“ seien und die Konsumenten häufig damit unglücklich seien und dann die gesamte Produktpalette E-Zigarette verurteilen und zum Schluss kommen „die E-Zigarette ist nichts für mich“.

Empfohlen werden daher andere Geräte, wie sie z.B. auf der rechten Seite beispielsweise dargestellt sind. Das richtige und für den eigenen Bedarf und Gewohnheiten optimale Einstiegs- bzw. „Umsteigergerät“ zu finden sei nicht einfach. Hier sei eine umfangreiche und individuelle Beratung unbedingt anzuraten.

Bei der nächsten Darstellung erklärt der Toxikologe das Funktionsprinzip der E-Zigarette anhand eines „Selbstwickelverdampfers“ (Gerät für Fortgeschrittene und nicht für die Umstiegs-Phase geeignet!). Vom gewickelten, glühenden Draht über die mit Liquid durchtränkte Watte bis hin zum Verdampfungsprozess…

 

3. Darstellung: Funktionsprinzip (Selbstwickelverdämpfer)

Durch die Darstellung 4.1 zeigt der Spezialist die konkreten Inhaltsstoffe des Liquids der

E-Zigarette. Er weist zudem ausdrücklich darauf hin, dass die entstehenden Flüssigkeitstropfen – im Gegensatz zu den festen Partikeln aus dem Tabakrauch, die sich in der Lunge ablagern – keinen Schaden anrichten.

 

4.1 Darstellung: Aerosol aus E-Verdampfern

Paul merkt an: Ganz unten auf dieser Seite erklärt Paul die Inhaltsstoffe Propylenglykol, Glycerin, Nikotin und Lebensmittelaromen etwas genauer durch die entsprechenden Auszüge aus der Packungsbeilage der Pauls® Premium Liquids

Bei der folgenden Darstellung zeigt Prof. Dr. Mayer die „Konsequenzen“ auf, welche durch das Dampfen entstehen bzw. entstehen können.

 

4.2 Darstellung: Aerosol aus E-Verdampfern

Zu der Darstellung erläutert der Toxikologe die einzelnen Punkte und stellt folgendes klar:

Als „neutralen“ Punkt führt er die Atemwegsirritation auf, welche durch das Dampfen entstehen. Neutral wird dieser Punkt bewertet, da ein Raucher ja diese Atemwegsirritation “sucht“ (Druck auf der Lunge).

Ein weiterer Punkt seien sehr selten auftretende Allergien bzgl. des enthaltenen Propylenglycol bzw. der (Lebensmittel-) Aromastoffe. Hier schaffe aber in der Regel der Wechsel der Liquidsorte bzw. Geschmackssorte schnell Abhilfe.

Letztendlich wird hier ein weiteres Mal sehr deutlich, dass auch nach >100 Millionen Dampferjahren (durch Millionen von Dampfern) keine einzige dokumentierte Schädigung vorhanden sei und im Gegenzug sogar eine dokumentierte Verbesserung der Gesundheit (vor allem die Erholung der Lunge) eindeutig vorhanden sei.

Der Fachmann ergänzt an dieser Stelle, dass Schädigungen durch modifizierte Akkus (Akku Explosionen), Fehlbedienung oder mangelhafte Ware oder gar „gepanschte/selbstgemischte“ Liquids nicht der E-Zigarette bzw. dem Dampfen allgemein zugeschrieben werden können.

Im Folgenden geht Herr Mayer auf den wesentlichen Unterschied zwischen Rauch und Dampf ein in puncto der physikalischen Beschaffenheit.

 

5.1 Darstellung: Feinstaub (particulate matter, PM) in Aerosolen – Rauch vs. Nebel

Er führt auf, dass unglücklicherweise beide Stoffe – also das Aerosol mit Flüssigkeitstropfen beim Dampfen als auch der Rauch – unter Feinstaub zusammengefasst werden. Also sowohl die Teilchen im Rauch als auch die Teilchen im Nebel (Dampf). Obwohl der Begriff „Feinstaub“ in der Gesellschaft automatisch und reflektorisch mit Verbrennungsrauch verbunden ist. Dieser Verbrennungsrauch enthalte feste und hochviskose Partikel, also „Teer“ und sei hochgiftig.

 

5.2 Darstellung: Feinstaub (particulate matter, PM) in Aerosolen – Rauch vs. Nebel

Im Unterschied dazu generieren E-Zigaretten Nebel, der auch Umgangssprachlich als „Dampf“ bezeichnet wird. Dieser Dampf bzw. Nebel enthält Flüssigkeitströpfchen und ist von der Beschaffenheit letztendlich identisch mit dem Nebel von Asthma-Inhalatoren. Somit generieren E-Zigaretten physikalisch gesehen denselben Nebel, wie es ein Asthma-Inhalator tut. Dr. Mayer fügt scherzhaft hinzu, dass wohl kaum jemand auf die Idee kommen würde zu sagen, dass Asthma-Inhalatoren Feinstaub generieren würden.

Dennoch wird dies immer wieder kolportiert und selbst das Bundesministerium für Risikobewertung hat seinerzeit einmal behauptet, dass E-Zigaretten Staub generieren würden. Mittlerweile besteht hier aber eine andere Auffassung bzw. Wissensgrundlage.

Ein weiterer Punkt, den er aufführt ist das Kohlenstoffmonoxid, welches ein wesentlicher Schadstoff sei, der bei der Verbrennung entsteht. Kohlenstoffmonoxid bindet im Blut ein Hämoglobin und beeinträchtige damit die Sauerstoffversorgung von Geweben. Daher würden Raucher permanent an einer leichten Rauchgasvergiftung leiden, da sie einen erhöhten Anteil an CO-gebundenen Hämoglobin haben und damit die Sauerstofftransportkapazität von Hämoglobin beeinträchtigt wird.

Und wie es bereits zu erwarten war und letztendlich auch „auf der Hand“ liegt, atmen Dampfer kein Kohlenstoffmonoxid aus, wie es die Raucher tun.

In der nächsten Darstellung zeigt Prof. Dr. Mayer eine Studie von Riccardo Polosa wo das Thema „Dampfer atmen im Gegensatz zu den Rauchern kein Kohlenstoffmonoxid (CO) aus“ näher erklärt wird.

 

6. Darstellung: Effekt der Abstinenz/Reduktion von Kohlenstoffmonoxid bei Rauchern

In der Studie von Riccardo Polosa beschreibt er 3 Personengruppen (Probanden), die vorher alle Raucher waren.

1/3 der Personen haben über ein ganzes Jahr weitergeraucht und wurden entsprechend beobachtet.

1/3 der Personen haben das Rauchen mit dem Dampfen kombiniert und das letzte

1/3 ist komplett auf das Dampfen umgestiegen.

Wie der Darstellung zu entnehmen ist war alleine die Personengruppe der Dampfer nach einem Beobachtungszeitraum von 12 Wochen deutlich unten den CO-Grenzwerten (Referenzwert für „gesunde Nichtraucher“).

Ähnliche Studien hat es bereits auch früher gegeben. Hier wurde das Hämoglobin gebundene Kohlenstoffmonoxid gemessen und auch hier ist ersichtlich, dass bereits nach 2 Wochen der CO-Spiegel von Rauchern nach dem Umstieg auf die E-Zigarette unter den CO-Grenzwerten von Nichtrauchern lag.

 

7. Darstellung: CO-Spiegel von Rauchern 2 Wochen nach Umstieg auf E-Zigarette

Somit wird eindeutig, dass sich der CO-Spiegel im Blut sofort normalisiert, sobald man mit dem Rauchen aufhört und auf die E-Zigarette umsteigt. Der Toxikologe fügt hinzu, dass dann letztendlich das Niveau von Nichtrauchern erreicht wird.

Was emittieren dann E-Zigaretten? Hierzu sind mittlerweile mehr als ein Duzend Emissionsanalysen publiziert worden. Eine der ersten war von Tobacco Control, einer Zeitschrift (von Public Health) die vom Grundsatz eher kritisch gegenüber der E-Zigarette (und Tabakzigarette) steht. Siehe hierzu folgende Darstellung:

 

8. Darstellung: Emissionen von E-Zigaretten

In dieser Übersicht wird der Anteil an enthaltenen Giftstoffen der Tabakzigarette mit denen der E-Zigarette verglichen. In der 3. Spalte wird das Ausmaß des Unterschiedes klar. Die Tabakzigarette enthält bis zu der 450-fachen Menge an giftigen Stoffen, die teilweise hochgradig krebserregend sind.

In den vergangenen Jahren wurden teilweise Studien durch die „Medien gejagt“, welche erschreckend hohe Formaldehyde-Werte nachgewiesen haben und somit warnten, dass E-Zigaretten ebenfalls krebserregend seien. Das Problem bei diesen Studien war, dass diese nicht zuverlässig waren, da die Methodik nicht gut bzw. passend war. Hier wurden die Emissionsmessungen analog zu den Messungen der Tabakzigaretten durchgeführt (mit Rauchmaschinen). So wurden die Verdampfer (Coils) so stark überhitzt, dass sie angefangen haben zu kokeln (dry hit). Im kokelnden Zustand sind die Emissionen der Schadstoffe natürlich um ein Vielfaches höher.

 

9. Darstellung: Verkohlte Verdampfer (Coils)

Zu der Problematik der erhöhten Formaldehyde-Freisetzung, bei zu hoher Leistung, hat Dr. Farsalinos in den letzten Jahren eine Vielzahl von Publikationen verfasst. In der folgenden Darstellung zeigt Dr. Farsalinos die drastische Veränderung der Schadstoffkonzentration anhand eines Testablaufs.

 

10. Darstellung: Emission reaktiver Aldehyde bei Überhitzung („Kokeln“)

Dr. Farsalinos zeigt in der Darstellung 2 unterschiedliche Verdampfer (Atomizer 1 und Atomizer 2) die mit unterschiedlicher Leistung betrieben werden (6,5, 7,5, 9,0 und 10,0 Watt). Die grün umrandeten Passagen zeigen, dass neben den Formaldehyde-Werten auch sämtliche andere Werte im „grünen Bereich“ liegen, sprich nicht nachweisbar oder nur in Spuren nachweisbar sind. Im Vergleich dazu markiert die rot umrandete Passage die Werte der Tabakzigarette, welche um ein Vielfaches höher sind.

In der nächsten Darstellung wird der Atomizer 2 mit einer zu hohen Leistung betrieben. Bereits bei einer Leistung von 9 Watt wird hier deutlich ersichtlich, wie dramatisch sich die Formaldehyde-Werte und auch die anderen Werte nach oben entwickeln.

Somit wird ersichtlich, dass sich schädliche Formaldehyde-Werte, bei der E-Zigarette, nur durch falsche Behandlung (zu viel Leistung) und durch das Entstehen von „Kokeln“ entwickeln.

 

10.1 Darstellung: Emission reaktiver Aldehyde bei Überhitzung („Kokeln“)

Bei der nächsten Darstellung werden die entstehenden Schadstoffe beim Dampfen mit den Richtwerten des Umweltbundesamt verglichen.

11. Darstellung: Schadstoffe im Vergleich – so harmlos ist Dampfen!

In dieser Darstellung wird ersichtlich, dass die Schadstoffe die durch das Dampfen entstehen, nur einen Bruchteil der Grenzwerte des Umweltbundesamtes erreichen und sogar unter denen liegen, welche durch die ausgeatmete Luft entstehen.

Nun kommen wir zu den gesundheitlichen Aspekten und fokussieren hier die Lungenfunktion, da die Lunge in diesem Zusammenhang das entscheidende Organ ist.

Die folgende Darstellung zeigt die Ergebnisse einer 2-jährigen Studie von Riccardo Polsa, welcher seit Jahrzehnten zu diesem Thema forscht und als absoluter Lungen und COPD Spezialist gilt. Seit einigen Jahren widmet er sich zudem auch dem Thema E-Zigarette.

 

12. Darstellung: Schadensreduktion bei Rauchern durch Umstieg auf die E-Zigarette

Bei dieser 2-jährigen Studie wurden Raucher motiviert auf die E-Zigarette umzusteigen. Es wurden 2 Gruppen gebildet. Die erste Gruppe hat weitergeraucht und die zweite Gruppe hat aufgehört mit dem Rauchen oder es zumindest stark reduziert (durchschnittlich um 90%).

Bei den Testteilnehmern der beiden Gruppen wurde dann nach 12 und nach 24 Monaten die Lungenfunktion gemessen. Wie der rechten Grafik zu entnehmen ist, wurde keine signifikante Verbesserung der Lungenfunktion erreicht.

Bei der nächsten Darstellung geht der Forscher noch einen Schritt weiter und untersucht die gesundheitlichen Veränderungen nach dem Umstieg auf die E-Zigarette.

 

12.1 Darstellung: Schadensreduktion bei Rauchern durch Umstieg auf die E-Zigarette

In der Grafik ist ersichtlich, dass sich der sogenannte CAT Score signifikant verbessert hat. Mit dem CAT Score (COPD Assessment Test) kann die Symptomatik in Form von Punktwerten (0-40) bei COPD erkrankten quantifiziert werden. Der Score ist ein Maß für die Belastung bzw. Lebensqualität der Patienten. Hier gilt: Je geringer der Wert desto besser geht es dem Patienten.

Wie der Darstellung zu entnehmen ist, ist nach dem Umstieg auf die E-Zigarette bereits nach 12 Monaten eine massive Reduktion und nach 24 Monaten eine hochsignifikante Reduktion der Belastung der Patienten gegeben.

Die Exazerbationen, also die akuten Attacken der Patienten (bei COPD erkrankten besonders bedenklich und gefährlich) erfahren ebenfalls nach 12 bzw. 24 Monaten eine hochsignifikante Reduktion der Anzahl von Exazerbationen (Attacken) durch den Umstieg auf die E-Zigarette.

Nach dem Umstieg auf die E-Zigarette nimmt letztendlich auch die allgemeine Belastbarkeit der Testpersonen hochsignifikant zu.

Schlussfolgernd muss allen rauchenden COPD-Patienten empfohlen werden auf die E-Zigarette umzusteigen, da diese nahezu gleichwertig ist, mit dem Komplettverzicht auf Inhalation.

13. Darstellung: Kokelnde Verdampfer sind vergleichbar mit verbranntem Toast

 

Kokeln ist unvermeidbar und kann durch den Prozess des Verdampfens vorkommen. Vergleichen kann man es mit dem Toasten eines Brotes. Wenn die Leistung über längere Zeit zu hoch ist, wird das Toastbrot verbrennen und nicht mehr schmecken. Zudem ist es in dieser Form schädlich. Es entstehen krebserregende Stoffe, die nicht zu sich genommen werden sollten. Dies wird aber durch den Selbstschutz automatisch geregelt. Niemand würde freiwillig eine komplett verbrannte Scheibe Toast essen, oder weiter dampfen, wenn es kokelig schmeckt.

14. Darstellung: Verbesserung der Lungenfunktion trotz Dampfen

Die Grafik zeigt die Ergebnisse einer Studie, die seit ca. 3 Jahren läuft. Es wird dargestellt, dass es nach dem Rauchstopp unter Fortführung des Dampfens innerhalb von kürzester Zeit schon zu einer signifikanten Verbesserung der Lungenfunktion kommt.

 

15. Darstellung: Dampfen vs. nicht dampfen nach 3,5 Jahren

Hier nun eine Gegenüberstellung von Dampfern, die vorher nie geraucht haben (nur ca. 1% aller Dampfer) im Vergleich zu Nichtrauchern/Dampfern. Über einen Zeitraum von 3,5 Jahren wurden immer wieder Untersuchungen gemacht, um die Lungenfunktion zu messen. Hierfür wurden 4 verschiedene Parameter beobachtet. Blau zeigt den E-Zigarettennutzer, rot den Nichtdampfer. Die Diagramme belegen, dass die Lungenfunktion beider Gruppen so gut wie identisch ist. Dampfen schränkt also weder die Lungenfunktion ein, noch verschlechtert es sie.

15.1 Darstellung: Dampfen vs. nicht dampfen nach 3,5 Jahren (2)

Auch die Werte beim Ausatmen wurden auf den Kohlenmonoxid- und Stickstoffmonoxidspiegel untersucht. Beide Werte sind bei Dampfern und Nichtdampfern gleich. Die Behauptung, dass E-Zigarettennutzer durch das Dampfen Entzündungen der Lunge bekommen können, ist haltlos.

 

16. Darstellung: Vermeidbare Todesfälle 

2018 wurde ein Artikel in der „tobacco control“ publiziert, der durch internationale Experten erstellt wurde. Dieser Artikel modelliert ein Szenario, in dem das Dampfen durch das Rauchen ersetzt wird. Selbst unter pessimistischer Annahme einer relativen Schädlichkeit von 40% im schlechtesten Fall wurde eine riesengroße Zahl an vermeidbaren Todesfällen ausgerechnet. Leider werden diese Ergebnisse unter den Teppich gekehrt, obwohl dieser Artikel frei verfügbar und für jeden zugänglich ist.

 

17. Darstellung: Fehlende Langzeitstudien

In dem Moment, wo Lebensmittel, Arzneimittel, oder andere Produkte neu in den Markt eingeführt werden, gibt es keine Langzeitstudien. Sollte ein Produkt unverträglich sein, oder große Auswirkungen auf die Gesundheit haben, wird es direkt vom Markt genommen. Bei der Zigarette dauerte es Jahrzehnte, um die Schädlichkeit komplett nachzuweisen. Im Vergleich dazu gibt es bisher keinen Fall, in dem eine Schädigung durch die Inhalation von Aerosol aus E-Zigaretten dokumentiert werden konnte. Die Bedenken der Gefahr ergeben sich nur aus der Tatsache, dass das Dampfen ähnlich funktioniert und von statten geht wie das Rauchen.

 

18. Darstellung: Praktische Aspekte

Die Forderung nach Langzeitstudien erscheint auf den ersten Blick plausibel, ist aber in der Realität nicht durchführbar und dient nur als Vorwand zur Verhinderung eines neuen, offenbar unerwünschten Produkts.

 

19. Darstellung: Schadensminimierung

Abschließend bleibt nur zu erwähnen, dass die dokumentierten Gesundheitsvorteile für Raucher leider nicht oder nur sehr unzureichend kommuniziert werden. Es gibt keine denkbare Situation, in der es besser wäre zu rauchen als zu dampfen.

 

 

Pauls Ergänzungen zu den verwendeten Begriffen/Inhaltsstoffen

Auszug aus der Gebrauchsinformation/Packungsbeilage der Pauls® Premium Liquids:

 

1. Propylenglycol

Ist eine klare, farblose und nahezu geruchlose Flüssigkeit, auch 1,2 Propandiol genannt. Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff für Kaugummis und Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen und trägt die Bezeichnung E 1520. Es wird ebenfalls in Kosmetikprodukten wie Hautcremes, Zahnpasta, Mundwasser und Deos zur Feuchthaltung verwendet.

Ist Propylenglycol schädlich?

Nach jahrzehntelanger Verwendung sind keine gravierenden Gesundheitsgefahren bekannt geworden. Es besitzt keine hautreizenden Eigenschaften und lediglich sehr geringe augenreizende Eigenschaften. In der Verwendung von E-Zigaretten sind nach heutigem Kenntnisstand toxikologische Risiken als irrelevant einzustufen. Wie fast alle Stoffe kann es in sehr vereinzelten Fällen allergische Reaktionen auslösen.

 

2. Glycerin

Ist bei Raumtemperatur eine farb- und geruchlose, eher zähflüssige Flüssigkeit. Es handelt sich um einen sogenannten Zuckeralkohol, der in Lebensmitteln wie Kaugummi oder Kosmetikartikeln wie Zahnpasta zur Feuchthaltung eingesetzt wird. Bei der Verwendung von E-Zigaretten dient es dazu, den Dampf dichter und süßer zu gestalten. In Pauls® Liquids ist der Anteil an Glycerin so gewählt, dass der Dampf dem Rauch einer herkömmlichen Zigarette ähneln und nicht sonderlich übersteigen soll.

Ist Glycerin schädlich?

Bei gegenwertigem Kenntnisstand ist der Zusatz von Glycerin als toxikologisch irrelevant zu betrachten.

 

3. Nikotin

Ist bei Zimmertemperatur eine farblose, ölige Flüssigkeit. Es handelt sich um ein Alkaloid, das natürlich in den Blättern der Tabakpflanze vorkommt und in geringerer Konzentration auch in anderen Nachtschattengewächsen wie z.B. Kartoffeln, Tomaten und Auberginen vorhanden ist.

Wirkungsweise von Nikotin

Wird Nikotin durch Rauchen oder Dampfen aufgenommen, kommt es innerhalb von 10 bis 20 Sekunden im Gehirn an. Hier wirkt es stimulierend auf bestimmte Rezeptoren. Es aktiviert parasympathische Nerven (Parasympathikus = „Ruhenerv, Erholungsnerv“) und hemmt sympathische Nerven während der Wirkungsdauer. Es hat also eine psychoaktive Wirkung und steigert kurzfristig die Gedächtnisleistung, Aufmerksamkeit und die psychomotorischen Fähigkeiten, wirkt als Stimmungsheber und dämpft Hungergefühle, auch weil es u.a. Adrenalin, Dopamin und Serotonin freisetzt. Durch die vegetativen Wirkungen beschleunigt Nikotin kurzfristig und vorübergehend den Herzschlag und verengt die peripheren Blutgefäße, dies führt u.a. zu Blutdrucksteigerungen und in manchen Fällen zu leichtem Schwitzen.

Gesundheitsgefahren von Nikotin

Die vorübergehende Verengung der peripheren Blutgefäße und die daraus resultierende arterielle Hypertonie erhöht somit auch signifikant das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Die psychoaktive Wirkung führt zu psychischer und physischer Abhängigkeit. Nikotin ist eine toxische Substanz, steht aber nicht auf der Liste krebserregender Substanzen der Internationalen Agentur für Krebsforschung.

 

4. Aroma

Ein Lebensmittelaroma ist ein bestimmter Geruch oder Geschmack, der durch chemische Stoffe oder Stoffgemische hervorgerufen wird (z.B. „Vanillearoma“ oder „Kirscharoma“ für bestimmte Joghurts). Aromen werden nicht nur in Nahrungsmitteln, Getränken oder Kosmetikprodukten zur Prägung oder Verstärkung des Geschmacks beigemischt, sondern auch in Liquids für elektronische Zigaretten, um dem sonst eher neutral bis süßlichen Geschmack besondere Noten zu verleihen.

Zugelassene Aromen in der EU

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit legt fest, welche Aromen in den Verkehr gebracht werden dürfen und welche nicht. Seit 2013 gibt es eine von der Europäischen Kommission erstellte Liste, die alle Stoffe auflistet, aus denen überhaupt nur die Aromastoffe hergestellt werden dürfen.

Gesundheitsgefahren von Aromen

Es gibt noch keine Langzeitstudien über die Gesundheitsgefahren beim regelmäßigen Dampfen von Lebensmittelaromen. Daher könnten gesundheitliche Gefahren bestehen, die derzeit noch unbekannt sind. Allerdings muss bei der Registrierung/Zulassung jedes Liquids mittels der Laborwerte nachgewiesen werden, dass bei der Erhitzung von Lebensmittelaromen in Kombination mit Nikotin keine gesundheitsrelevanten Schadstoffe entstehen.

 

 

Autor: Benjamin Kirschner Dortmund / Mülheim